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Futtertiere selbst züchten – Artemia, Grindalwürmer, Daphnien & Mikrowürmchen

👤 Alexander · 5. Juni 2026 · 8 Min. Lesezeit

Futtertiere selbst züchten – Lebendfutter für Aquarienbewohner

Lebendfutter ist die natürlichste und nährstoffreichste Ernährungsform für Zierfische, Garnelen und andere Aquarienbewohner. Ob Artemia-Nauplien für die Aufzucht von Fischlarven, Grindalwürmer für kleine bis mittelgroße Fische oder Wasserflöhe als belebendes Zusatzfutter – selbst gezüchtete Futtertiere sind nicht nur gesünder, sondern auch deutlich günstiger als gekaufte Produkte. In diesem umfassenden Guide erfährst du, wie du die wichtigsten Futtertiere ganz einfach selbst ansiedelst, vermehrst und erntest – für eine artgerechte und abwechslungsreiche Ernährung deiner Aquarienbewohner.

Futtertiere selbst züchten – Lebendfutter für Aquarien

Warum Futtertiere selbst züchten?

Die Selbstzucht von Futtertieren bietet eine Reihe überzeugender Vorteile, die weit über die reine Kostenersparnis hinausgehen. Im Aquaristik-Fachhandel kosten gefriergetrocknete oder tiefgekühlte Lebendfutter-Alternativen schnell mehrere Euro pro Packung. Wer eigene Kulturen anlegt, spart auf Dauer bares Geld und hat gleichzeitig die Qualitätskontrolle selbst in der Hand.

Ein entscheidender Pluspunkt ist der Nährwert: Selbst gezüchtete Futtertiere werden zum optimalen Zeitpunkt geerntet – wenn sie den höchsten Nährstoffgehalt haben. Gekaufte Lebendfutter sind oft mit Konservierungsstoffen belastet oder haben durch lange Transportwege an Qualität eingebüßt. Außerdem vermeidest du das Risiko, Krankheitserreger oder Parasiten über gekaufte Tiere ins Aquarium einzuschleppen.

Nicht zu unterschätzen ist auch der pädagogische Aspekt: Die Beschäftigung mit Futtertier-Zuchten vertieft das Verständnis für aquatische Ökosysteme und biologische Kreisläufe. Kinder und Einsteiler erleben hautnah, wie sich Leben entwickelt und Teil einer Nahrungskette wird. Und nicht zuletzt macht es einfach Freude zu sehen, wie begeistert die eigenen Fische auf frisch geerntetes Lebendfutter reagieren.

Artemia (Salzkrebschen) – Der Klassiker für Aufzucht und tägliche Fütterung

Artemia salina, besser bekannt als Salzkrebschen, sind die wohl bekanntesten Futtertiere in der Aquaristik. Ihre Nauplien (Junglarven) sind das ideale Starterfutter für die Aufzucht von Fischlarven und kleinen Fischarten, während die adulten Krebse auch von größeren Aquarienbewohnern gerne angenommen werden.

Ansatz einer Artemia-Zucht

Die Zucht beginnt mit den Artemia-Eiern (Zysten), die im Fachhandel als Dosendosen oder in Bulk-Packungen erhältlich sind. Für den Ansatz benötigst du:

  • Artemia-Zysten: Hochwertige australische oder amerikanische Stämme mit hoher Schlüpfrate – achte auf eine Mindest-Schlüpfrate von 90 Prozent
  • Salzwasser: 30–35 Gramm Meersalz (kein jodiertes Speisesalz!) pro Liter destilliertem Wasser – fertiger Ansatz aus dem Fachhandel ist noch einfacher
  • Belüftung: Ein leistungsstarker Sprudelstein, der die Zysten permanent in Schwebe hält
  • Wärme: Konstante Temperatur von 25–28 °C – ein Aquarienheizer mit Thermostat ist ideal
  • Beleuchtung: Helles Licht in den ersten 24 Stunden fördert die Schlüpfrate erheblich

Der klassische Ansatz erfolgt in einem Artemia-Aufzuchtbehälter – einem kegelförmigen Gefäß (2–5 Liter), das die Trennung von Eischalen und geschlüpften Nauplien erleichtert. Nach 24–36 Stunden bei 28 °C schlüpfen die ersten Nauplien. Die Ernte erfolgt über eine feine Artemia-Fangkelle, die die Larven von den leeren Eischalen trennt.

Ernte und Fütterung

Schalte vor der Ernte die Belüftung ab – die leeren Eischalen schwimmen oben auf, die lebenden Nauplien sammeln sich am Boden. Ziehe die Nauplien mit einem dünnen Schlauch ab oder verwende eine Pipette. Für die tägliche Fütterung reichen 1–2 Teelöffel geerntete Nauplien pro 100 Liter Aquarienwasser. Artemia-Nauplien können 2–4 Tage ohne Fütterung überleben – füttere sie spätestens nach 3 Tagen, da sie dann verkümmern.

Für die Anzucht adulter Artemia (die bis zu 1 cm groß werden) setzt du die geschlüpften Nauplien in ein größeres Becken mit Salzwasser (ca. 3–5 Liter) um und fütterst sie täglich mit Spirulina-Pulver oder Hefe. Nach 2–3 Wochen erreichen sie ihre Endgröße und können als „Artemia adulta" geerntet werden. Besonders praktisch: Komplette Artemia-Zuchtsets enthalten alles Nötige für den schnellen Einstieg.

Grindalwürmer – Die Mini-Futterwürmer für jedes Aquarium

Grindalwürmer (Enchytraeus buchholzi) sind kleine, weißlich durchscheinende Fadenwürmer mit einer Größe von 5–15 mm. Sie sind ideal für Fische mit kleinen Mäulern wie Zwergbuntbarsche, Salmler, Badis und Killifische. Der große Vorteil: Grindalwürmer sind enorm produktiv und liefern bei richtiger Pflege wochenlang konstante Erträge.

Einrichtung einer Grindalwurm-Zuchtstation

Die Zucht von Grindalwürmern ist denkbar einfach und benötigt kaum Platz. Du brauchst:

  • Behälter: Eine flache Kunststoffdose oder Glasschale mit Deckel (20 × 15 cm, Höhe 8 cm) – wichtig: den Deckel mit einigen kleinen Luftlöchern versehen
  • Substrat: Feuchtes Torfmoos, ungedüngte Kokosfasern oder spezielle Grindalwurm-Erde aus dem Fachhandel – das Substrat sollte stets leicht feucht sein, aber nicht nass
  • Starterkultur: Die Ansiedlung erfolgt mit einer Starterkultur, die du im Fachhandel oder bei anderen Aquarianern bekommst
  • Futter: Unbehandelter Haferflockenbrei (mit Wasser anrühren), Weizenkleie oder spezielles Aufzuchtfutter für Grindalwürmer
  • Temperatur: Optimal sind 20–24 °C – bei höheren Temperaturen vermehren sich die Würmer zwar schneller, die Kulturen kippen aber leichter um

Die Dose wird an einem dunklen Ort bei Raumtemperatur aufbewahrt. Locke das Substrat alle 2–3 Tage leicht auf und gib eine kleine Prise Futter auf die Oberfläche. Nicht überfüttern! Futterreste, die anfangen zu schimmeln, entferne sofort – Schimmelpilze sind der häufigste Grund für das Absterben einer Grindalwurm-Kultur.

Ernte der Grindalwürmer

Zur Ernte legst du ein kleines Stück Frischhaltefolie oder eine Glasscherbe auf die Substrat-Oberfläche und gibst etwas Futter darauf. Die Würmer kriechen nach 2–4 Stunden an die Oberfläche und sammeln sich unter der Folie. Du kannst sie dann einfach mit einem feinen Pinsel oder einer Pinzette abnehmen und direkt ins Aquarium geben. Eine zweite Methode: Das gesamte Substrat in ein feines Sieb geben und mit Wasser ausspülen – die Würmer bleiben im Sieb zurück.

Ein gesunder Kulturansatz liefert bei guter Pflege ein- bis zweimal pro Woche eine ausreichende Portion für ein 100-Liter-Becken. Nach 2–3 Monaten solltest du die Kultur teilen oder neu ansetzen, da sich im Substrat Abfallstoffe anreichern.

Mikrowürmchen – Micro-Worms für die Aufzucht

Mikrowürmchen (Panagrellus redivivus) sind winzige Fadenwürmer, die nur etwa 0,5–2 mm groß werden. Sie sind das ideale Erstfutter für ganz junge Fischlarven, die noch keine Artemia-Nauplien fressen können. Die Zucht ist extrem einfach und ähnelt der von Grindalwürmern.

Ansatz und Pflege

Du benötigst ein flaches Glas- oder Kunststoffgefäß mit dicht schließendem Deckel, in den du einige winzige Luftlöcher stichst. Als Substrat dient eine Mischung aus:

  • 2 Esslöffel Haferflocken (fein gemahlen)
  • 1 Esslöffel Weizenkleie oder Baby-Instantflocken
  • 50–80 ml Wasser (so viel, dass ein cremiger Brei entsteht – nicht zu flüssig)

Der Brei wird in das Gefäß gefüllt, mit einer Starterkultur Mikrowürmchen beimpft und mit dem Deckel verschlossen. Die Kulturen stehen bei 20–26 °C an einem dunklen Ort. Bereits nach 2–3 Tagen kriechen die ersten Würmchen an den Gefäßrändern hoch – sie sind an der glasigen, leicht schimmernden Schicht erkennbar.

Ernte und Verwendung

Die Ernte erfolgt durch einfaches Abstreichen der Würmchen von der Gefäßwand mit einem feinen Pinsel oder weichen Finger. Die Würmchen werden direkt ins Aufzuchtbecken gespült. Du kannst sie auch mit einer Pipette aufnehmen. Mikrowürmchen-Kulturen sind etwa 3–4 Wochen produktiv, bevor sie erneuert werden müssen. Danach einfach einen neuen Brei ansetzen und mit einem Teelöffel der alten Kultur neu beimpfen.

Besonders wertvoll sind Mikrowürmchen für die Aufzucht von Diskus-Larven, Kampffisch-Brütlingen und anderen Zierfischen mit extrem kleinen Larven. Sie liefern hochwertiges Eiweiß und sind durch ihre ständige Bewegung ein starker Futterreiz.

Daphnien (Wasserflöhe) – Lebendfutter mit hohem Ballaststoffanteil

Daphnien, umgangssprachlich Wasserflöhe genannt, sind kleine Süßwasserkrebse, die sich hervorragend für die Zucht in Gartenteichen oder speziellen Innenbecken eignen. Sie sind reich an Ballaststoffen und wirken verdauungsfördernd – ideal als Ergänzung zu proteinreichem Futter wie Mückenlarven oder Granulat.

Zuchtansatz

Die Zucht von Daphnien ist im Freien am einfachsten: Ein Eimer (10–20 Liter) oder ein Gartenteich-Abschnitt mit stehendem Wasser und reichlich Algenwachstum ist der perfekte Lebensraum. Für die Indoor-Zucht eignet sich ein flaches Becken (10–30 Liter) ohne Filter, aber mit sanfter Belüftung. Wichtige Parameter:

  • Wassertemperatur: 18–25 °C – Daphnien vertragen auch kühlere Temperaturen, vermehren sich dann aber langsamer
  • pH-Wert: 7,0–8,5
  • Härte: Weiches bis mittelhartes Wasser (GH 5–15 °dH)
  • Fütterung: Hefe (wenige Gramm Bäckerhefe aufgelöst in Wasser), Spirulina-Pulver oder spezielles Daphnien-Futter aus dem Fachhandel

Für den Ansatz genügen 10–20 Starter-Daphnien. Unter guten Bedingungen vermehren sie sich explosionsartig. Achte darauf, dass das Wasser nicht umkippt – die größte Gefahr bei der Daphnien-Zucht ist Sauerstoffmangel durch zu viel Futter. Starte mit sehr geringen Futtermengen (1 Gramm Hefe pro 20 Liter) und steigere dich langsam.

Fütterung und Ernte

Daphnien sind Filtrierer und ernähren sich von Schwebalgen, Bakterienflocken und feinen Partikeln. Ein wöchentlicher Wasserwechsel von 20–30 % hält die Wasserqualität stabil. Die Ernte erfolgt mit einem feinen Netz (Maschenweite 0,5–1 mm). Fange nur so viele, wie du innerhalb von 2–3 Tagen verfüttern kannst – Daphnien sind im Aquarium nicht lange haltbar.

Tipp für eine konstante Versorgung: Lege mehrere Kulturen im Abstand von 1–2 Wochen an. Ernte abwechselnd aus den verschiedenen Behältern. So hast du immer eine produktive Kultur zur Hand und vermeidest Ausfälle durch Überschreitung der Tragfähigkeit des Wassers.

Futtertier-Arten im Vergleich

Die folgende Tabelle hilft dir bei der Auswahl der richtigen Futtertier-Art für deine spezifischen Bedürfnisse:

Futtertier Aufwand Nährwert Größe Ideal für Produktion
Artemia-Nauplien Mittel Sehr hoch (45–55 % Protein) 0,3–0,5 mm Fischlarven, kleine Salmler, Jungfische Alle 2–3 Tage neuer Ansatz
Artemia adulta Hoch Hoch (40–50 % Protein) 8–10 mm Größere Zierfische, Skalare, Diskus Nach 2–3 Wochen
Grindalwürmer Niedrig Hoch (ca. 50 % Protein) 5–15 mm Zwergbuntbarsche, Salmler, Killifische Wöchentlich
Mikrowürmchen Sehr niedrig Mittel (30–40 % Protein) 0,5–2 mm Ganz junge Fischlarven, Brut Wöchentlich
Daphnien Niedrig Mittel–Hoch (45–55 % Protein, Ballaststoffe) 1–5 mm Alle Zierfische, besonders als Ergänzungsfutter Alle 3–7 Tage

Ausrüstung und Starter-Sets

Für den Einstieg in die Futtertier-Zucht brauchst du kein teures Spezialequipment. Die Grundausstattung ist überschaubar und günstig. Folgende Utensilien solltest du parat haben:

  • Artemia-Zuchtset: Kegelförmiges Aufzuchtgefäß (2–5 Liter) mit Ablasshahn, Belüftungsschlauch, Sprudelstein und Deckel – fertige Sets gibt es für 15–30 Euro
  • Feine Netze: Artemia-Fangkelle (Maschenweite 120–200 µm) und Daphnien-Netz (0,5–1 mm) – für die schonende Ernte
  • Kunststoffdosen: Flache Gefäße (20 × 15 × 8 cm) für Grindalwürmer und Mikrowürmchen – mit Deckeln und Luftlöchern
  • Futtermittel: Artemia-Zysten (mindestens 90 % Schlüpfrate), Haferflocken, Weizenkleie, Hefe, Spirulina-Pulver
  • Wasser: Destilliertes oder Osmose-Wasser für die Salzwasseransätze – Leitungswasser ist für Artemia ungeeignet
  • Meersalz: Reines Meersalz ohne Zusätze für den Artemia-Ansatz – Speisesalz mit Jod oder Rieselhilfen tötet die Zysten
  • Starterkulturen: Grindalwurm-Starter, Mikrowürmchen-Starter und Daphnien-Starter – erhältlich im Fachhandel oder in Aquaristik-Foren

Ein besonders empfehlenswertes Komplettset für Einsteiger ist das Artemia-Zuchtset Komplett inklusive Zysten und Salz, mit dem du sofort loslegen kannst. Fortgeschrittene Aquarianer greifen zu einem Futtertier-Zuchtstation-Komplettset, das gleich mehrere Kulturen aufnehmen kann.

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

Auch bei der einfachen Zucht von Futtertieren können Fehler passieren. Hier die häufigsten Stolperfallen:

  • Überfütterung der Kulturen: Das häufigste Problem – zu viel Futter führt zu Faulgasen, Schimmelbefall und letztendlich zum Absterben der gesamten Kultur. Weniger ist mehr!
  • Plötzliche Temperaturschwankungen: Vor allem Grindalwürmer sind empfindlich gegen Zugluft und Temperaturwechsel. Stelle die Kulturen an einen gleichmäßig warmen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung.
  • Vernachlässigung der Hygiene: Alle 2–4 Wochen solltest du die Kulturgefäße reinigen und das Substrat bei Grindalwürmern und Mikrowürmchen erneuern. Futterreste von der Oberfläche entfernen.
  • Zu dichte Besiedlung: Bei Daphnien und Artemia führt zu hohe Dichte zu Sauerstoffmangel und Wachstumsstopp. Teile die Kulturen rechtzeitig auf mehrere Gefäße auf.
  • Verwendung von chlorhaltigem Leitungswasser: Für Artemia und Daphnien ist Leitungswasser oft ungeeignet. Verwende destilliertes, Osmose- oder abgestandenes Wasser.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie lange sind selbst gezüchtete Futtertiere haltbar?

Frisch geerntete Futtertiere sollten möglichst sofort verfüttert werden. Artemia-Nauplien sind im Kühlschrank (4–8 °C) maximal 6–12 Stunden haltbar, Grindalwürmer 2–3 Tage in einem feuchten Tuch im Kühlschrank. Mikrowürmchen überleben einige Stunden im Aufzuchtbecken. Am besten erntest du immer nur so viel, wie du direkt benötigst.

Kann ich verschiedene Futtertiere im selben Behälter züchten?

Nein, verschiedene Arten sollten immer getrennt kultiviert werden. Grindalwürmer und Mikrowürmchen benötigen unterschiedliche Substrate und Futtermittel. Daphnien und Artemia vertragen sich zwar theoretisch, aber die Salzkonzentration ist unterschiedlich. Separate Behälter sind die sicherere Lösung.

Welches Futtertier ist am einfachsten für Einsteiger geeignet?

Mikrowürmchen und Grindalwürmer sind ideal für absolute Anfänger. Sie brauchen kaum Technik (keine Heizung, keine Belüftung), vermehren sich schnell und verzeihen kleinere Pflegefehler. Artemia erfordert etwas mehr Aufmerksamkeit (Salzwasser, Belüftung, Temperatur), lohnt sich aber wegen der hohen Nährstoffdichte.

Wie oft kann ich aus einer Grindalwurm-Kultur ernten?

Bei guter Pflege und optimaler Temperatur (20–24 °C) kannst du etwa 2 Mal pro Woche ernten. Kühlere Temperaturen verlangsamen die Vermehrung, erhöhen aber die Haltbarkeit der Kultur. Nach 8–12 Wochen solltest du die Kultur teilen oder neu ansetzen.

Brauche ich eine Belüftung für Daphnien-Zuchten?

Bei kleinen Ansätzen (unter 10 Liter) ist eine sanfte Belüftung empfehlenswert, da Sauerstoffmangel die häufigste Todesursache in Daphnien-Kulturen ist. Bei größeren Behältern mit viel Oberfläche und moderatem Besatz reicht die natürliche Diffusion oft aus. Achte auf eine leichte Wasserbewegung, aber keine starke Strömung.

Fazit: Der Einstieg lohnt sich

Die Selbstzucht von Futtertieren ist eine der lohnendsten Investitionen für jeden Aquarianer. Du sparst nicht nur Geld, sondern bietest deinen Fischen die höchste Qualität an Lebendfutter, die es gibt. Der Einstieg ist einfach und gelingt mit den richtigen Grundlagen fast immer auf Anhieb. Starte mit einer Kultur – zum Beispiel Mikrowürmchen oder Grindalwürmer – und erweitere nach und nach dein Repertoire. Nach wenigen Wochen wirst du den Unterschied in der Farbenpracht und Vitalität deiner Fische deutlich sehen.

Denke daran: Jede Futtertier-Zucht ist ein kleines Ökosystem, das sich selbst reguliert. Beobachte deine Kulturen regelmäßig, passe die Pflege an und schon wirst du zuverlässig mit hochwertigem Lebendfutter versorgt. Deine Aquarienbewohner werden es dir mit gesundem Wachstum, leuchtenden Farben und vitalem Verhalten danken.

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📋 Inhaltsverzeichnis
→ Warum Futtertiere selbst züchten?
→ Artemia (Salzkrebschen)
→ Grindalwürmer
→ Mikrowürmchen
→ Daphnien (Wasserflöhe)
→ Futtertier-Arten im Vergleich
→ Ausrüstung und Starter-Sets
→ Häufige Fehler vermeiden
→ FAQ
→ Fazit